#deinrötha: Heute in der LVZ – 3 Fragen an Doreen Haym, Kandidatin für den Stadtrat Rötha

Hier die Fragen und Antworten.

Wie soll sich die Stadt Rötha innerhalb der Tourismusregion Leipziger Neuseenland positionieren?

 Wir haben uns als Region und Stadt vor vielen Jahren positioniert, als die Weichen für die touristische Entwicklung gelegt wurden. Wir lieben unsere Seen – erholen uns, gehen segeln oder zum Stand-Up Paddling. Kleine Dorfcafés sind entstanden, volle Campingplätze und viele Radfahrer genießen wie wir unsere Heimat. Aus Sicht des touristischen Gestaltens sind wir gut beraten sichtbarer zu werden. Gibt es Ferienwohnungen in Oelzschau und Pötzschau, wenn ja  wo? Rötha kann sich mit der Silbermannorgel stärker einbringen, bei der Gestaltung am Nordufer des Hainer Sees und des Südufers am Störmthaler See.Gleichzeitig sollten wir die digitalen Möglichkeiten der touristischen Vermarktung intensiver nutzen.

 Wie soll die Stadt aus Ihrer Sicht mit dem Haushaltstrukturkonzept (HSK) und der darin enthaltenen Verkaufsliste für öffentliche Liegenschaften umgehen?

 Der Stadtrat hat das HSK mehrheitlich beschlossen. Die widerkehrende Kritik ist für mich nicht nachvollziehbar. Habendie Stadträte nur Ja gesagt, um für kurze Zeit einen Finanzierungsrahmen zu haben, der eigentlich einer langfristigen Veränderung bedarf? Was leider nicht in Erwägung gezogen wurde, durch einen möglichen Ideenwettbewerb mit einerUmgestaltung der zum Verkauf gelisteten Liegenschaften umzugehen. Wir reden u.a. über das Drei Rosen, Gestaltung des Mehrgenerationenhauses, die Sportstätten und Vereinsräume in allen Ortsteilen. Die Stadt Leipzig soll bis 2035 um ca. 16 % an Einwohnern wachsen. Die positiven Auswirkungen auf Röthasollten wir kreativ nutzen und als Chance begreifen.

Die Ortsteile fühlen sich gelegentlich noch benachteiligt gegenüber der Stadt. Wie kann das geändert werden?

 Das ist richtig. Die Ortsteile erwarten z.B. baldige Klärung zu der Sportstätte in Espenhain und Herrenhaus in Oelzschau. Beim Verkauf ist und kann die jetzige Nutzung nicht aufrechtgehalten werden. Die gefühlte Benachteiligung erfahre ich auch bei meinen Gesprächen. Aufbrechen können wir das gemeinsam, in dem alle gewählten Stadträte die Sorgen, Nöte und Anregungen der Bürger aus den Ortseilen unbefangen ernst nehmen. Der Weg zum Stadtratsbeschluss und die Umsetzung müssen transparentergestaltet werden. Ich möchte die Stadtratssitzungen auch auf die Ortsteile verlagern. Nichts spricht dagegen, diese auch rotierend in die Ortsteile zu verlegen und zu familienfreundlichereTageszeiten durchzuführen. 

 

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